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PT-19

Im Jahre 2009
Endlich mal wieder ein Bastelprojekt mit viel Holz, das hat mir einige Zeit gefehlt.
Da ich recht wenig zum Fliegen komme wollte ich einen brauchbaren Querrudertrainer bauen, damit ich irgendwann einmal die
große Spitfire bauen und schadenfrei fliegen kann.
Dazu passt ja gut ein Trainer aus der Zeit, schließlich haben auch einige reale Spitfire Piloten auf der PT-19 gelernt.



Technische Daten

Spannweite

Motor Hacker A30-10XL -
Propeller APC E 11x6" -
Akku Dymond 3300 mAh 3s -
Empfänger Multiplex 2,4 GHz -
Gewicht Flugfertig 1420 g --- g










Bilder

Ein schöner Bauplan aus dem Jahre 1989...
Der Rumpf wird als Leistengerüst mit Formspanten aufgebaut.
Nur der vordere Bereich wird beplankt.
Dadurch spart man sehr viel Gewicht im Heck und das hilft immer!
Eine Fräse gibt es bei mir nicht, das muss alles mit Laubsäge, Skalpell und Feile erstellt werden.
Sieht ja schon einigermaßen aus...
Das Flächenmittelstück.
Die Tragfläche entsteht.
Die Tragfläche ist einteilig und daher etwas unhandlich. Dafuer spart man auch hier jede Menge Gewicht ein.
Alles schoen ausrichten und verleimen.
Beplankt wird nur der Nasenbereich, um eine D-Box zu bilden.
Nasenleiste ran und schon kann verschliffen werden.
Fuer die Motorhaube habe ich einen Formklotz aus Styrodur erstellt.
Dieser wird dann mit 163g/m2 Glasgewebe ueberzogen, gespachtelt, geschliffen...
...und anschliessend nochmal mit Epoxidharz gestrichen. Sonst klebt die Spachtelmasse am Tiefziehmeaterial!
Fertig! Naja, fast. Aber so saehe es auch recht witzig aus.
Aber ein bischen Farbe schadet nicht.
Erste Kontrolle der Passung zwischen Rumpfgeruest und Tragflaeche.
Das sieht schonmal recht gut aus. Jetzt kommt die Detailarbeit.
Fast fertig zum bespannen. Gewicht mit Servos, Empfänger und Akku: 1282 g.
Bis auf das Tragflächendekor fertig bespannt.
Jetzt noch einige Detailarbeiten, aber im Grunde sofort zum Erstflug bereit :)
Kurz vor dem Start :-
Der Erstflug war etwas wackelig zu Beginn, da der Schwerpunkt wohl nicht optimal ist und die Ausschläge noch recht groß gewählt waren.
Aber nach etwas trimmen war es dann ein wares Vergnügen! Für angnehmes Fliegen ist nicht einmal Halbgas notwendig.
Flightlog PT-19 Unilog
Hier ein Log vom dritten Flug der PT-19. Mit etwa 100W Eingangsleistung laesst sie sich ganz entspannt durch die Luft schieben.
Der Antriebsstrang bietet aber noch viel Reserve ;-)
April 2014
PT-19
Wirklich oft geflogen habe ich die PT-19 nicht, besonders weil der Akku nur bei demontierter Flaeche zu wechseln war.
Da mir der Flieger aber eigentlich recht gut gefaellt musste hier etwas geaendert werden. Also Saege ausgepackt und den vorderen,
oberen Rumpf abgetrennt.
PT-19
Der Rumpfdeckel hat noch einen neuen Spant bekommen, ein paar Fuehrungslaschen und Neodym-Magnete.
PT-19
Dann alles wieder bebuegeln und schon ist der Akkuwechsel einfach moeglich. Durch den nachtraeglichen
Einbau sieht es jetzt nicht mehr ganz so schick aus, aber in der Luft merkt das keiner...


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