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Heinkel He-162 nach Offshore Plan

Nach vielen Jahre Bau- und Wartezeit, soll sie jetzt (Juli 2003) endlich fertig werden!
Der Rumpf ist als wackelige Spantenkonstruktion vorhanden und muss noch beplankt werden (Panik).
Das Schubrohr ist seit mindestens zwei Jahren fertig, die Flächen sind beplankt und warten auf Servos und was da noch so fehlt.





Weiter geht´s (Mai 2005)

Nun sind schon wieder fast zwei Jahre vorbei und ich starte mal wieder einen Versuch den "Salamander" fertig zu bekommen:


Schlußspurt (Februar 2006)


Die Zeit vergeht recht schnell ;-), aber 2006 ist das Jahr der beendeten Projekte! Auch die He-162 bekommt dies zu spüren.
Für den Impeller liegt ein HP 200/20/5 Bürstenmotor von Plettenberg bereit, mit dem der Einsatz von 8 Zellen möglich sein sollte.

Das aufwändigste am ganzen Flieger ist das Beplanken des Rumpfes...


Endlich ist es geschafft, jetzt heißt es schleifen.


Sieht schon ganz gut aus.


Das vorzeitige Ende (Juli 2006)



Nach dem Einbau des Plettis und der RC-Anlage kam das vorzeitige Ende für die Heinkel. Sie wäre nicht unter 750g
fertigzustellen. Eventuell gibt es noch einmal eine Chanche mit einem bürstenlosen Motor. Vermutlich müsste aber mindestens eine leichtere Fläche gebaut werden.







Von wegen! Weiter geht's mal wieder (Februar 2011)





So kann es nicht enden. Nach über zehn Jahren Bauzeit muss das Teil zumindest einmal in die Luft.
Erstmal das versiegelte Paket vom Dachboden geholt und einen Kabinenhaubenrahmen erstellt.



Zwei Hype Mini-11s liegen hier noch für die Fläche bereit. In den Rumpf soll ein HS-55.
Als Motor habe ich jetzt einen Lehner 1515 ausgeguckt, die Windungszahl ist angefragt.
Der Schwerdtfeger Impeller soll auf jeden Fall bleiben. Mit einem 1700 bis 2000er 3s LiPo sollten 750g möglich sein.
Ob das denn passt werde ich ja sehen :-)


Sie fliegt! (Mai 2011)

Leider habe ich nicht bedacht, dass der Lehner einen etwas größeren Durchmesser hat als die anderen Motoren
dieser Klasse. Da ich das Schubrohr nicht wieder demontieren wollte ist der 1515 in den MiniFan für die P.111
gewandert und ich habe ein altes ProJeti-Tuning Motörchen in den Schwerdtfeger verbaut.

Schubmessungen haben dabei folgende Werte ergeben:


Gemessen wurde an drei Zellen SLS 1700 mAh, mit meinem Eigenbau-Bordcomputer und meiner High-End Küchenwaage ;-)




Und dann war sie irgendwann wirklich fertig!






Der Erstflug verlief dann recht spaßig. Beim ersten Katapultstart hüpfte die Heinkel nur bis auf Höhe des Erdankers und blieb liegen.
Also Gummi stärker gespannt und noch einmal, schneller den Impeller angeworfen und schon ist sie mit dem Bauch auf dem Rasen.
Strom voll anlassen und sie hüpft wieder etwas 5 cm hoch und nimmt in dieser unglaublichen Höhe etwas fahrt auf. Jetzt galt es "fly or die"...
Mit ausreichen Geschwindigkeit noch deutlich vor dem Platzende ging es dann nach oben und die He-162 flog schnurgerade als hätte sie nie etwas anderes gemacht :-D
Insgesamt erschien sie mir langsamer als erwartet. Nach drei Minuten habe ich den ersten Landeanflug geprobt - huch, doch recht schnell
und guter Gleitwinkel. Also noch ein Versuch und aufgesetzt, leider ist sie dann in höheres Gras am Platzrand gerutscht und hat beide SLW verloren.
Die konnten aber noch vor Ort wieder montiert werden. Eventuell baue ich noch einen Sporn aus Stahldraht um das zu vermeiden.

Jetzt muss ich nur auf das neue Katapultgummi warten und dann geht es weiter :-)


Mit einem vernünftige Gummi ist der Start kein Problem.
Nur bei der Landung muss man etwas aufpassen, dass man die Seitenleitwerke nicht verliert.
Insgesamt fliegt die Heinkel harmloser als ich erwartet hatte und in der Luft sieht sie einfach super aus:



Technische Daten




Gewicht 775 g
Motor ProJeti Tuning Motor
Spannweite 750 mm
Akku 3s Lipo 1700 - 2200 mAh





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